Vorträge zur Wurzener und zur Sächsischen Geschichte

Spannende Vorträge zur Wurzener und zur Sächsischen Geschichte

Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.“

Vom 31. Mai bis 2. Juni findet in Wurzen die 70. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Sächsische Kirchengeschichte statt.

Thematische Schwerpunkte werden zum einen die Kirchen- und Ortsgeschichte von Wurzen sein, zum anderen wird in den Vorträgen – angeregt von verschiedenen Jubiläen – bedeutenden Themen der Kirchen- und Profangeschichte vom Hochmittelalter bis in die Neuzeit nachgegangen (967/68 Gründung des Erzbistums Magdeburg, 1568 Geburt Johanns des Beständigen, 1868 Synodalordnung in Sachsen). Die Tagung wird durch eine Exkursion in das Wurzener Umland abgerundet.

Die Arbeitsgemeinschaft vereint an der Kirchen- und Landesgeschichte Interessierte aus Sachsen und angrenzenden Gebieten. Eine Anmeldung zur Tagung ist ab April 2018 möglich.

Information und Tagungsprogramm unter www.agskg.de sowie Tel. 0341/9735431

Jeder ist eingeladen, den Vorträgen und Diskussionen zu lauschen. Der Zutritt zu einzelnen Vorträgen ist frei, über eine Spende freuen wir uns.

Donnerstag, 31. Mai 2018

Veranstaltungen in St. Wenceslai (Eingang Dresdner Straße)

19.30 Wolfgang Ebert, Wurzener Stadtchronist: Streifzüge durch die über 1000jährige Geschichte Wurzens, anschl.

Prof. Dr. Gerhard Graf, Leipzig: Das Wenzels-Patrozinium

Freitag, 1. Juni 2018

Veranstaltungen am Vormittag im Wurzner Dom

9.00 Morgenandacht, anschl. Orgelführung; Sup. i.R. und Altdomherr Horst Schulze, Domkantor und Domherr Johannes Dickert

9.45 Domführung, Pfarrer Alexander Wieckowski, Wurzen

11.00 PD Dr. Stefan Michel, Leipzig/Gera: Kurfürst Johann (der Beständige) von Sachsen und die von Wittenberg ausgehende Reformation. Neue Beobachtungen zur Fürstenreformation

Veranstaltungen am Nachmittag in St. Wenceslai

15.00 Dr. Markus Hein, Leipzig: Die Entstehung der ersten „Kirchenvorstands- und Synodalordnung“ Sachsens von 1868 und die Frage der Gemeindebeteiligung an der Leitung der Kirche

16.00 OLKR Klaus Schurig, Dresden: Die Kirchenvorstands- und Synodalordnung für die evangelisch-lutherische Kirche des Königreiches Sachsen vom 30. März 1868 – Kircherechtliche Entwicklungen bis ins 21. Jahrhundert

17.00 KR Dr. Martin Teubner, Dresden: Zur Theorie einer Kirchengeschichtsschreibung im Zeitalter des Historismus – Albert Hauck (1845 bis 1918)

Dom St. Marien

19.30 Prof. Dr. Wolfgang Huschner, Leipzig: Die Gründung des Erzbistums Magdeburg (967/68) und die urkundliche Ersterwähnung Wurzens